Wie Sie Ihre Wünsche erfolgreich umsetzen und Ihr Team glücklich machen

Bucket List – die Liste für die Wünsche und Ziele des Lebens

Viel mehr als gute Vorsätze können Punkte auf einer Bucket List sein. Auch für Teams und Unternehmen können Bucket Lists ein sinnvolles Instrument sein.

15 Januar 2021

Bucket List

Ein Jahreswechsel ist immer ein guter Anlass über seine persönlichen Ziele und Wünsche im Leben nachzudenken und sie ggf. neu zu definieren. Was möchte ich persönlich erreichen und erleben? Was möchte ich beruflich erreichen? Was für Vorsätze habe ich für dieses Jahr? 

Für solche Vorsätze, Wünsche und Ziele kann man eine so genannte Bucket List erstellen. Bucket - aus dem Englischen übersetzt ins Deutsche: Eimer/Schaufel/Löffel. Daher wird eine Bucket List im deutschen Sprachgebrauch häufig auch als Löffelliste bezeichnet. 

Aufhören zu rauchen, weniger Fleisch essen, mehr Sport machen - das sind die Klassiker der guten Vorsätze. Wenn diese Vorsätze verschriftlich und vielleicht etwas konkretisiert werden, wird es etwas verbindlicher. Wenn man daraus dann noch eine Challenge mit Familienmitglieder oder Freunden ausruft, können aus theoretischen Vorsätzen praktische Taten werden. Bzw. "Nicht-Taten".   

Wie Sie Ihre Wünsche erfolgreich umsetzen und Ihr Team glücklich machen

Fast alle Menschen machen sich auch unabhängig von Jahreswechseln immer mal wieder Gedanken über die eigenen Wünsche und Ziele. Doch im Alltag gehen diese Vorstellungen dann meistens unter. Dabei kann es so kraftvoll sein, sich diese persönlichen Visionen bewusst zu machen, sie zu strukturieren und diese dann auch tatsächlich umzusetzen. In diesem Artikel möchte wir Ihnen das Instrument Bucket List ans Herz legen. Was das genau ist und wie Sie dies auch für Ihre Teamarbeit nutzen können, möchten wir hier im Interview mit Peter Widhalm, Geschäftsführer teamgeist Wien GmbH und zertifizierter Bucket List Coach, vorstellen.

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Die beiden <em>teamgeist</em> Gipfelstürmer Micha Haufe (links) und Peter Widhalm (rechts)
Die beiden teamgeist Gipfelstürmer Micha Haufe (links) und Peter Widhalm (rechts)

Interview mit Peter Widhalm, Geschäftsführer teamgeist Wien GmbH und zertifizierter Bucket List Coach

Lieber Peter, ganz zu Anfang: Was ist eine Bucket List und welchen Sinn hat diese?

Eine Bucket List ist eine Liste, in welcher die eigenen Wünsche und Ziele festgehalten werden. Dabei geht es im Kern darum sich zu fragen, was möchte ich erleben und erreichen? Eine Bucket List hilft die eigenen Wünsche zu strukturieren, Aktionen zu setzen und gibt dann auch die nötige Motivation diese Punkte tatsächlich umzusetzen. Die wichtigste Grundlage ist dabei, diese Liste zu verschriftlichen. Wenn die einzelnen Punkte nur besprochen werden, werden sich viele Gründe finden, es vielleicht doch nicht zu machen. Eine Bucket List sollte nicht nur die ganz großen Ziele wie eine Weltreise erfassen, sondern auch die kleinen Dinge beinhalten, so kommt man meist von den kleinen zu den großen Schritten. Dann werden die einzelnen Ziele terminiert.

„Denn es geht ja darum, die einzelnen Punkte auch wirklich umzusetzen und abzuhaken – ganz im Sinne von #TickitB4Ukickit“

Für viele liegt der Fokus bei einer Bucket List auf dem Thema reisen. Dabei kann man viel mehr Ziele für das eigene Leben einbinden. Man kann sich natürlich Inspirationen holen, aber die persönliche Bucket List ist sehr individuell und einzigartig. In Amerika oder Australien führt fast jeder eine Bucket List, dabei jedoch nicht immer mit großer Sinnhaftigkeit. Bei uns in Mitteleuropa ist das Thema noch nicht bei allen Menschen bekannt, aber positiv belegt und man könnte sagen, dass sich da ein Trend entwickelt hat. Besonders in dieser Zeit, in der sich die Umwelt rasant verändern kann, hat so ein persönlicher Wegweiser an Bedeutung gewonnen. In Zeiten des Klimawandels oder der aktuellen Corona-Situation, ist es vielen Menschen ein Bedürfnis, sich und die eigenen Ziele klar zu strukturieren. 

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Bucket List

Du bist ein zertifizierter Bucket List Coach. Wie bist du ein Bucket List Coach geworden?

Das erste Mal kam ich durch einen Austausch mit Freuden aus Südafrika auf das Thema Bucket List. Ich hatte immer so viele Ideen, doch wenn es darauf ankam, hatte ich nicht alle Gedanken und Ziele parat. Als ich auf das Thema Bucket List stieß, war das eine tolle Erkenntnis. Ich konnte meine Wünsche und Ziele notieren und das mit System. Ich bin immer weiter in das Thema eingetaucht und dann auf „The Bucket List Guy“ Trav Bell gestoßen. Ich habe dann die Ausbildung zum Bucket List Coach gemacht. So kann ich auch andere Menschen in der Verfolgung Ihrer persönlichen Ziele unterstützen und sie in Ihrer Selbstbestimmung und Lebensglück unterstützen. Die Arbeit in einer Gruppe ist dabei besonders wirkungsvoll. Der regelmäßige Austausch gibt einen zusätzlichen Push, die Aktionen auch wirklich umzusetzen. Eine soziale Verpflichtung im positiven Sinne, die eigenen Ziele auch zu leben.

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Was war der für die bislang ungewöhnlichste oder emotionalste Punkt auf einer Bucket List?

Der für mich emotionalste Punkt war der Wunsch eines 50 Jährigen Mannes, seine biologische Mutter zu finden. Er war als Kind adoptiert worden und der Gedanke sie zu finden, kam immer wieder auf. Er formulierte es in seiner Bucket List, wurde durch die Liste und Gruppe motiviert und machte sich auf die Suche. Mit den aktuellen technischen Möglichkeiten wie einem DNA-Muster konnte er sie tatsächlich finden. Ein Punkt auf seiner Bucket List und ein großartiger Moment, der sein Leben veränderte.

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Löffelliste

Wie können Teams eine Bucket List nutzen und welcher Mehrwert ergibt sich für Unternehmen?

UnternehmerInnen können das Thema Bucket List zum einen für die einzelnen MitarbeiterInnen nutzen zum anderen aber auch für die Arbeit im Team. So können UnternehmerInnen Ihre MitarbeiterInnen motivieren eine Bucket List zu erstellen und dann Freiräume zur Verfügung stellen, um die persönlichen Punkte auch umzusetzen.

„Aus einer Work-Life-Balance wird eine Work-Life-Blend“

Diese Wertschätzung MitarbeiterInnen gegenüber wird sicherlich wertvolle Folgen haben: die MitarbeiterInnen werden sicherlich eine höhere Zufriedenheit entwickeln und es ergibt sich neben einem vertrauensvollen Verhältnis auch eine höhere Bindung zum Unternehmen. Aus einer Work-Life-Balance wird eine Work-Life-Blend. Arbeit und Freizeit werden auf positive Weise zusammengebracht und nicht hart voneinander abgegrenzt.

Für Teams kann eine gemeinsame Bucket List zu einer größeren Zufriedenheit führen und das soziale Miteinander fördern. So könnte sich das Team gemeinsame Dinge überlegen und diese genau terminieren. Zum Beispiel ein Treffen nach der Arbeit, alle zwei Wochen, in einem Pub oder an wechselnden Orten. Der Unterschied zur To Do List ist hier, dass der Inhalt und die gemeinsame Überlegung im Prozess emotionaler erfasst und umgesetzt wird. 

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Die Gipfelstürmer von <em>teamgeist</em> Peter Widhalm (rechts) und Patrick Havenstein (Mitte)
Die Gipfelstürmer von teamgeist Peter Widhalm (rechts) und Patrick Havenstein (Mitte)

Was ist der wichtigste Punkt auf deiner persönlichen Bucket List?

Ein erreichbares Ziel ist die Hirschbrunft im Herbst. Ich möchte das unbedingt mal miterleben. Ein Punkt, der in diesem Oktober mit einem Tagesausflug umgesetzt wird. Ein sehr großes Ziel auf der Liste ist das Klettern an der Eiger Nordwand. Ohne Führer, mit einem Partner. Ich habe auf der einen Seite Zweifel, ob es gelingt. Auf der anderen Seite steht eine große Motivation und Mut, dieses unter möglichst optimalen Bedingungen umzusetzen.

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Peter Widhalm



Unser Gipfelstürmer und Motivator, Peter Widhalm -


zertifizierter Bucket List Coach und Geschäftsführer der teamgeist Wien GmbH in Österreich.

Nehmen Sie Kontakt auf!

Peter Widhalm

Peter Widhalm
p.widhalm@teamgeist.com
Telefon: +43 1 3750198

Die Bucket List und sinnvolle Challenges in der Teamarbeit

Wir hoffen, wir konnten Sie mit diesem Artikel motivieren, über Ihre ganz persönlichen Wünsche und Ziele nachzudenken und diese festzuhalten. Und Sie vielleicht auch inspirieren, die Bucket List in Ihre Teamarbeit als Motivationstool einzubinden. Wir bei teamgeist lieben sinnvolle Challenges und so leben wir immer wieder in unterschiedlichen Konstellationen gemeinsame Ziele. 

Im Jahr 2020 lieferten sich beispielsweise Peter Widhalm mit dem teamgeist Gründer Micha Haufe die Challenge, ein Jahr lang keine Bekleidung jedweder Art zu kaufen und damit etwas dem Prinzip des Minimalismus zu frönen.
Oder Dominik Lorenzen, unserem Geschäftsführer teamgeist Nord, der im gesamten Jahr 2020 bewusst keinen Alkohol trank und sich neben seinen zahlreichen Aufgaben erfolgreich für einen Halbmarathon trainierte. 2021 möchte er einen Marathon laufen und für seine in den 2030er Jahren geplante Weltumsegelung im Januar den Funkschein und im Herbst einen weiteren Segelschein machen.

Was steht für Sie und Ihr Team in diesem Jahr ganz oben auf der Liste? Ob Bucket List oder Team Challenge: wir von teamgeist unterstützen Sie als ganzheitlicher Prozessbegleiter in der Umsetzung Ihrer Visionen und Ziele

Ein Kick Off Event eignet sich zum Beispiel, um gemeinsam mit seinem Team eine Bucket List zu erarbeiten. Gern unterstützen wir Sie dabei. 

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!


Autorin: Christina Engel

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