Echte Gemeinschaft entsteht durch gegenseitiges Interesse

Empathie kann jeder lernen

Wie wichtig ist Empathie in der Zusammenarbeit? Und wie können wirkungsvolle Teambuilding - Maßnahmen helfen, dass eine echtes Zusammengehörigkeitsgefühl entsteht? 

26 Juni 2019

Teambuilding und Zusammengehörigkeitsgefühl beim Drachenboot-Teamevent

Wie wichtig ist Empathie für die Zusammenarbeit in einem Team?

Es ist noch gar nicht so lange her, da wussten nur Akademiker mit dem Begriff „Empathie“ etwas anzufangen. Das hat sich gründlich geändert. Wer Empathie aufbringt, gilt im Team als sozial kompetent – wogegen empathielose Kollegen im täglichen Umgang schnell ihre Grenzen aufgezeigt bekommen. Denn ob jemand empathisch handelt oder nicht, lässt sich sehr schnell herausfinden. Aber was ist Empathie noch mal genau? Wenn man Google fragt, dann taucht an führender Stelle folgende Definition auf: Empathie ist die Bereitschaft und Fähigkeit, sich in die Einstellungen anderer Menschen einzufühlen. Einfühlungsvermögen also, nur dass Empathie ein bisschen cooler klingt und auch vielen ihren Gefühlen notorisch misstrauisch gegenüberstehenden Männern besser behagt. Keine Sorge – in diesem Beitrag soll es nicht um rotweinselige Gespräche am Küchentisch gehen, wer wen mal wieder nicht oder falsch verstanden hat – hier geht es um Empathie als verbindendes Element beim Teambuilding. Wir von Teamgeist wissen nur zu gut, dass ein spannendes Teamevent allein noch nicht tragfähig ist, um eine eingeschworene Gemeinschaft aus untereinander verständnisvollen Mitarbeitern zu formen. Dazu gehört schon ein wenig mehr, nämlich Empathie. Und die ist kein Naturgesetz, sondern kann erworben werden. 

Der Zusammenhang zwischen Empathielosigkeit und einem erhöhten Stresspegel 

Jeder hat das schon mal erlebt: Nach längerer Abwesenheit kommt das Team erstmals wieder zusammen. Vielleicht sind neue Mitarbeiter dabei oder Vorgesetzte, die noch keiner kennt. Und man hat sich einfach nichts zu sagen, redet aneinander vorbei und scheint sich irgendwie nicht zu verstehen, obwohl alles klar und deutlich gesagt wurde. Dieser Mangel an Empathie füreinander ist ein charakteristisches Phänomen in Unternehmen, dessen Mitarbeiter sich nur sporadisch treffen oder dezentral arbeiten. Dazu gibt es Studien mit Menschen und sogar Mäusen. Die kleinen Nager zeigten im Experiment der Empathie vergleichbare Reaktionen, wenn einer der ihren ein Schmerz zugefügt wurde. Passierte das einem fremden Artgenossen, nahmen die Versuchsmäuse das teilnahmslos hin. Nicht verwunderlich, könnte man meinen. Bekannte Gesichter sind einem eben doch näher als fremde. Doch als man einigen Tierchen eine winzige Dosis eines stressabbauenden Hormonblockers verabreichte, nahmen diese Mäuse auch fremde Nager positiver wahr. Stressbefreite Menschen zeigten in einer experimentellen Szenerie ähnliche Reaktionen. Merke: Zwischen dem Fehlen von Empathie und einem erhöhten Stresspegel gibt es offenbar einen Zusammenhang. Wie lässt sich aber daraus ein Nutzen gewinnen, der beispielsweise die Integration neuer Teammitglieder oder den Umgang mit anderen Abteilungen erleichtert? 

Spielend die Barrieren überwinden

Teamgeist hält natürlich nichts davon, Empathie mit der Pillendose herbeizuführen. Wir setzen auf einen spielerischen Ansatz. Gemeinsames Agieren – sei es im Spiel, bei einem Projekt oder einem zusammen erlebten Abenteuer – reduziert individuellen Stress durch den Spaßfaktor automatisch. Die Spieler gehen achtsamer und verständiger miteinander um, weil sie nicht in einem grauen Meetingraum stehen, sondern sich nach Herzenslust ausagieren können. So kommt Empathie im Team ganz von allein auf. Bislang fremde Teammitglieder und neue Vorgesetzte spielen sich ein, lernen sich intensiver kennen und vertrauen. Wenn es in der Überschrift heißt „Empathie kann jeder lernen“ dann meinen wir damit kein freudloses Nachsitzen mit einem psychologischen Kompendium in der Hand. Unsere aktive Förderung der Empathie-Entwicklung im Teambuilding ist Teil des gesamten Prozesses. Welche Veranstaltung wir auch für ein Team konzipieren und durchführen – die empathische Komponente gehört immer mit dazu. 

Empathie als wichtiger Erfolgsbringer

Schauen wir uns an, was der Softskill Empathie dem Unternehmen und seinen Mitarbeitern real einbringt. Interne Prozesse laufen umso reibungsloser ab, je empathischer Mitarbeiter miteinander umgehen. Dazu muss man nicht die Geburtstage aller Ansprechpartner kennen oder ihre Lieblingseissorte – es genügt aufmerksames Zuhören, gegenseitige Akzeptanz, natürlich auch Respekt und die wertvolle Fähigkeit, einmal probehalber den Standpunkt des Gegenübers einzunehmen. Einfühlungsvermögen ist Teil des Verständnisses anderer. Und mal ehrlich, wer den Nachbarn am Kantinentisch völlig ausblendet, wird auch im Kundenkontakt kein Glück haben. Die nächste Präsentation? Mit Empathie für das Publikum wird sie gelingen. Ein geplanter Kundendeal? Ist erfolgversprechender, wenn man sich auf Augenhöhe begegnet und in die Situation des Geschäftspartners einfühlt. Das anstehende Gehaltsgespräch? Verläuft konstruktiver, sobald beide Seiten für die gegenseitigen Argumente offen sind. Ein typisches Klischee ist der hochgradig empathielose Cheftyp, der seinen Führungsstil wie die Axt im Walde auslebt. Kein hoffnungsloser Fall, wie wir finden. Empathie kann fast jeder lernen, wenn nur eine innere Bereitschaft vorhanden ist und man die Vorteile von empathischen Verhalten kennt. Alle großen Staatslenker, Wirtschaftsbosse und einflussreichen Persönlichkeiten der Vergangenheit wiesen ein großes Maß an Empathie auf – und zwar so dominant, dass selbst charakterliche Defizite dadurch überdeckt wurden und erfolgreiche Entscheidungen herausgesprungen sind. 

Soziale Kompetenzen machen den Unterschied

Neben Fähigkeiten wie Kreativität oder kommunikative Begabung ist Empathie der Kitt einer Gemeinschaft erfolgshungriger Individualisten, die ein Band des Einfühlungsvermögens zusammenhält und zu einer unschlagbaren Mannschaft formt. Empathie gibt letztlich den Ausschlag, dass immer der dafür bestgeeignete Mitarbeiter den Kunden umgarnt, dass das individuelle Arbeitspensum angemessen verteilt wird, dass persönliche Stärken ausgespielt werden können, dass aus sich anfangs fremden Konkurrenten Freunde werden. Das  Streben nach Empathie sollte daher als selbstverständlicher Teil der Unternehmenskultur etabliert werden.

Kommunikation und Austausch auf Augenhöhe für eine erfolgreiche Zusammenarbeit
Kommunikation und Austausch auf Augenhöhe für eine erfolgreiche Zusammenarbeit

Empathie als Voraussetzung für gemeinsames Handeln unterstützt durch wirkungsvolle Teambuilding - Maßnahmen

Es ist gut möglich, dass manche Mitarbeiter das Thema Empathie als „zu gefühlig“ abtun oder sich selbst unüberwindbare Empathie-Defizite bescheinigen. Wir greifen solche Vorbehalte proaktiv auf und konfrontieren Mitarbeiter gerne auf wiederum spielerische Art mit dem, was Empathie eigentlich ausmacht und welche Gefühle damit verbunden sind. Daraus kann sich durchaus eine aufregende Entdeckungsreise ins eigene Ich entwickeln. Der Grundgedanke dabei: Empathie ist eine Voraussetzung für gemeinsames Handeln im Team und für wirkungsvolles Teambuilding. Sich bewusst auf seine Intuition und sein Bauchgefühl einzustimmen, bringt Mitarbeiter nicht nur einander, sondern auch sich selbst näher. Neben dem Spiel begünstigt der unvoreingenommene Dialog die Wahrnehmung des eigenen Empathievermögens. Auch dafür bieten wir Konzepte für maßgeschneiderte Teamevents. Der Schlüssel zur Empathie besteht nicht im Nachgrübeln – er liegt im Miteinander, das auf echtem gegenseitigen Interesse beruht. Das hängt engt mit Wertschätzung zusammen – alle Momente individuellen Zugangs zur Umwelt, die bei unseren nachhaltig gestalteten Teambuilding-Events gezielt ausgelebt werden können.

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