
Inklusion am Arbeitsplatz ist mehr als ein Ideal – sie ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für Teamzusammenhalt, Innovationskraft und eine gesunde Unternehmenskultur. Doch wie lässt sich Inklusion im Arbeitsalltag wirklich erlebbar machen? Neben der Sensibilisierung und regelmäßigen Schulungen über unbewusste Vorurteile und der Vermittlung der Vorteile von Diversität, bieten Inklusive Veranstaltungen wie Teambuilding-Events eine kraftvolle Möglichkeit, Vielfalt zu fördern, Barrieren abzubauen und echte Begegnungen zu schaffen. Teamerlebnisse schaffen wichtige Momente, in denen Menschen gemeinsam spielerisch Herausforderungen begegnen und Leichtigkeit entsteht, die in den Arbeitsalltag fließen kann.
Anhand eines Floßbau-Events zeigen wir, wie Inklusion durch gemeinsames Erleben funktioniert und warum Unternehmen gerade hier neue Wege gehen sollten.
Inklusion am Arbeitsplatz bedeutet, dass alle Mitarbeitenden – unabhängig von Herkunft, Alter, Geschlecht oder körperlichen Voraussetzungen – gleichberechtigt teilhaben und ihr Potenzial entfalten können. Für Unternehmen bringt dies zahlreiche Vorteile:
Für HR-Verantwortliche und Führungskräfte ist es daher essenziell, Inklusion aktiv zu fördern und in die Unternehmenskultur zu integrieren. Inklusive Teambuilding-Maßnahmen ermöglichen Ihnen zudem einen wichtigen Blickwinkel in die Fähigkeiten und Möglichkeiten Ihrer Teammitglieder. So können Sie Erkenntnisse auch nutzen, um Aufgaben und das Arbeitsumfeld entsprechend auszustatten und anzupassen. Das wichtigste Argument für inklusive Veranstaltungen sind jedoch die gemeinsame Teamerlebnisse, die zusammenschweißen und somit auch mehr Leichtigkeit in den Arbeitsalltag bringen.
„Herzlichkeit, Menschlichkeit und Respekt sollten immer im Vordergrund stehen. Inklusion bei Teamevents bedeutet für uns, dass wirklich alle Teammitglieder aktiv mitgestalten und sich zugehörig fühlen können – unabhängig von ihren körperlichen Voraussetzungen oder individuellen Fähigkeiten.“
- Sigrid Resch, Geschäftsführerin von Teamgeist AT Mitte GmbH -Inklusive Veranstaltungen sind Teamevents, die so gestaltet sind, dass alle Mitarbeitenden unabhängig von individuellen Fähigkeiten oder Einschränkungen teilnehmen können. Solche gemeinsamen Erlebnisse wirken auf emotionaler und sozialer Ebene:
Geeignet sind beispielsweise die Eventformate Floßbau, tabtour® oder Team-Challenges – eigentlich aber fast alle teamgeist Eventformate. Wichtig ist die Rolle der Event-Guides: Sie sollten achtsam agieren, individuelle Bedürfnisse berücksichtigen und ein Umfeld schaffen, in dem sich alle sicher und wertgeschätzt fühlen.
„Inklusive Veranstaltungen sind für uns selbstverständlich. Wir verfügen über umfangreiche Erfahrung in der Gestaltung von Events, die allen Teilnehmenden gerecht werden. Ob beim Floßbau mit rollstuhlgerechten Megaflößen oder bei der tabtour®, bei der wir für gehbeeinträchtigte Personen bereits Rikschas eingesetzt haben– wir finden stets kreative und strategische Rollen, um jede:n voll einzubinden. Unser Anspruch ist es, dass alle, unabhängig von körperlichen oder geistigen Voraussetzungen, aktiv teilnehmen können. Daher fragen wir im Verkaufsprozess proaktiv nach individuellen Bedürfnissen und ergänzen sinnvolle Maßnahmen, wie beispielsweise Untertitel bei der digitalen Schnitzeljagd tabtour®. Inklusion ist für uns kein Zusatz, sondern Teil unseres Selbstverständnisses.“
- Kevin Lüsebrink, Eventexperte bei der Teamgeist International GmbH -Ein beeindruckendes Beispiel für gelebte Inklusion bietet das Floßbau-Event der VIDEBIS GmbH, organisiert von teamgeist AT Mitte. Im Gespräch mit Chantal Gonda, Leiterin Kommunikation & Personal bei der VIDEBIS GmbH und Sigrid Resch, Geschäftsführerin der Teamgeist AT Mitte GmbH, erfahren wir mehr über die Umsetzung und die besonderen Momente dieses Events.
Die VIDEBIS GmbH, ein Unternehmen, das innovative Assistenztechnologien für Sehbeeinträchtigte entwickelt, lebt Inklusion im Arbeitsalltag und hat bereits das zweite Teamevent mit teamgeist umgesetzt. Ziel des jährlichen Teamevents war es, den Teamzusammenhalt zu stärken und die bereichsübergreifende Zusammenarbeit zu fördern. Besonders wichtig war dabei, dass sehende und sehbehinderte Kolleg:innen gemeinsam an einem Projekt arbeiten. Beim Floßbau-Event wurden die Teilnehmenden vor die Herausforderung gestellt, aus bereitgestellten Materialien ein tragfähiges Floß zu bauen. Die Aufgabenverteilung erfolgte so, dass alle Mitarbeitenden ihre individuellen Stärken einbringen konnten. Eine Herausforderung bestand darin, den richtigen Grad an Unterstützung für sehbehinderte Kolleg:innen zu finden. Sigrid Resch betont:
„Eine persönliche Herausforderung ist es, wenn man nicht ständig mit Inklusion zu tun hat, den Grad zwischen zu viel und zu wenig Hilfe zu finden. Aber die Erfahrungen zeigen: Wenn man Menschen zutraut, großartig zu sein, und ihnen mit Offenheit begegnet, entsteht Inklusion fast von selbst.“
Und Chantal Gonda ergänzt:
„Die Aufgaben waren so gestaltet, dass alle Teammitglieder gleichwertig beteiligt waren. Kommunikation, gegenseitige Unterstützung und Teamgeist standen im Vordergrund – und wurden durch das gemeinsame Erlebnis nachhaltig gestärkt.“
Besonders berührend war der Moment, als ein blindes Teammitglied den Takt beim Paddeln vorgab und das Team zum Sieg führte. Ein sehbehinderter Kollege paddelte im angegebenen Rhythmus mit.

Chantal Gonda beschreibt diesen Moment als:
"Ein Moment, der uns besonders berührt hat: Ein blinder Kollege lag am Ende auf dem Floß und gab durch Klopfen den Paddeltakt vor. Ein sehbehinderter Kollege paddelte im Gleichklang – und das gesamte Team folgte. Dieses Bild steht sinnbildlich für das, was uns als Unternehmen wichtig ist: Zusammenarbeit auf Augenhöhe, Vertrauen und Verbundenheit. Wir schätzen die Zusammenarbeit mit teamgeist sehr: professionell, empathisch, flexibel und mit echter Begeisterung für Menschen und Vielfalt. Es war erneut ein unvergessliches Event, das nicht nur Teamprozesse gestärkt, sondern auch unsere Unternehmenskultur sichtbar gemacht hat. Wir empfehlen teamgeist uneingeschränkt weiter – vor allem für Organisationen, die Inklusion nicht nur denken, sondern auch leben möchten.“

Das Event zeigte, dass Inklusion nicht durch Anweisung, sondern durch Haltung gelebt wird. Offenheit, Ehrlichkeit und das Ansprechen von Unsicherheiten sind dabei entscheidend. Weitere Details zu diesem inspirierenden Event finden Sie in der Success Story: Floßbau als inklusives Teamevent.
1. Vor dem Event: Offen kommunizieren & Bedürfnisse erfragen: Sprechen Sie mit Ihren Mitarbeitenden über individuelle Bedürfnisse und Wünsche, um das Event entsprechend zu gestalten.
2. Mit Eventprofis sprechen – sie kennen Formate und Grenzen: Professionelle Anbieter haben Erfahrung mit inklusiven Veranstaltungen und können passende Formate empfehlen.
3. Teams vorbereiten: Vielfalt als Ressource sichtbar machen: Sensibilisieren Sie Ihr Team für die Stärken und Potenziale der Vielfalt im Unternehmen. Hier können externe Profis mit Schulungen unterstützen und Vorurteile abbauen.
4. Rückzugsräume & Flexibilität einplanen: Schaffen Sie Möglichkeiten für Pausen und berücksichtigen Sie individuelle Belastungsgrenzen.
5. Nach dem Event: Reflektieren & Gelerntes in die Kultur übertragen: Nutzen Sie die Erfahrungen aus dem Event, um Inklusion nachhaltig im Arbeitsalltag zu verankern.

Inklusive Teamevents sind ein Ausdruck echter Wertschätzung und einer Unternehmenskultur, die Vielfalt lebt. Wer Inklusion am Arbeitsplatz nachhaltig verankern will, sollte Räume für Begegnung und Miteinander schaffen – auch außerhalb des Arbeitsalltags. Wir freuen uns auf Ihr Team!
Wollen wir uns zu Ihren Wünschen unverbindlich zu inklusiven Teambuilding-Maßnahmen austauschen? Wir entwickeln ein maßgeschneidertes Konzept für Ihre inklusive Veranstaltung mit WIR-Gefühl! Mit Erfahrung, Herz und guten Ideen.
Autorin: Christina Engel
Quellen:
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